Large Scale - La canción de la gran promesa (Spanien 2010)
15-Kanal Videoinstallation (Pal, 720x576) von Tobias Rosenberger, 4min31 (Loop)
Musik: René Rothert
LARGE SCALE zeigt das Gelände in Los Monegros, auf dem International Leisure Development mit Unterstützung der Regierung von Aragonien den Bau einer Freizeitstadt für alle Altersgruppen plant, die aus 32 Hotel-Kasinos, fünf (5) Haupt Themenparks, einem Konferenzzentrum, weiteren Hotels, Hunderten von retail shops, Restaurants, einem Golfplatz, einer Pferderennbahn, einer Oper, Museen, und Wohngebieten bestehen soll (www.granscala.com).
- Videotrailer (Vimeo)
- Weitere Projektinfos + Interview auf der Webpage von NOMAD Films
CODE, HD-SCREENING VERSION, PTZ-KAMERA, VIDEOINSTALLATION
Misere(re) (Frankfurt 2010)
Der renommierte Kreativstandort Niddastraße 84 beteiligt sich an der Luminale und zeigt im Hof des um 1900 erbauten Fabrik-Ensembles die intermediale Lichtraum-Installation "Fenster zum Hof". Die jeweils periskopartigen Einheiten sind von innen, außen und oben erlebbar und lassen spannende Blicke auf die unterschiedlichen Facetten von Nidda 84 zu.
Teilnehmer:
apd architekten ingenieure, Berens.Bauer.Belocassi, Bernhard Knaus Fine Art, Franken Architekten mit Tobias Rosenberger, Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten, Kai Middendorff Galerie mit Paul Schwer, MESO Digital Interiors + Web Scapes
- PDF mit weiteren Informationen zu Misere(re), Teil von "Fenster zum Hof"
LICHTINSTALLATION, ÖFF. RAUM, ORTSSPEZIFISCH, SEMI-TRANSPARENT
The Grand Defender (Esslingen 2010)
Mixed Media. Holz (weiss lackiert), Laminat, Architekturmodell unter Plexiglas-Haube, Plasma-TV (50“), 2 Lautsprecher, Neonröhren, 12 x 3d-Prints (Abs-material, elfenbeinfarben), Video 17min; Maße: 2m80 (B) x 2m80 (T) x 2m60 (H)
Die während des dreimonatigen Stipendien-Aufenthalts in Esslingen realisierte Arbeit "The Grand Defender" bezieht sich auf einen Text des chinesischen Philosophen, Ingenieurs und Militärberaters Mozi (spätes 5. Jhd. v. Chr.).
- Videotrailer (Vimeo)
- Bildergalerie (Picasa)
- Katalogtext Dominik Meier (European Media Art Festival 2010)
CHINA, MEDIALE SKULPTUR, MODELL, TEXT, VIDEO
Real Estate (Österreich / Polen 2009)
Responsives Objekt von Alex Berlinger, Wolfgang Fiel und Tobias Rosenberger
Mixed Media. Metallisches Tragwerk in Holzsockel, 6 Bildschirme, 3 PC, 6 Lautsprecher; Maße: 100cm (B) x 60cm (T) x 220 cm (H);
Real Estate ist erfahrbar als Modell eines standardisierten Corporate Office Gebäudes. Das Design und Möbiliar der Innenräume des Modells sind Teil der Narration, welche drei fiktive Charaktere ins Spiel bringt: Rosalind Sedlacek, Walter Petterson, und Dick Schuster.
- Bildergalerie (Picasa)
- Katalogtext (European Mobile Lab for Interactive Media Artists)
CODE, MEDIALE SKULPTUR, MODELL, SEMI-TRANSPARENT
The An-Archic Device (Mexiko 2009)
Mixed Media. Tft-Bildschirm, Motor, Drehrad, 4 Lautsprecher, Led's, PC, Modelliermasse, Münzautomatismus. Maße: 1m (B) x 1m40 (T) x 1m (H);
The An-Archic Device ist irgendetwas zwischen Schaukasten, Kasperletheater und Strassenaltar: Modellhafte Bühne im Miniaturmassstab, blinkender Automat, audiovisuelle Lach-Maschine, die physikalische und anarchische Dissoziation erzeugt. Nach "Die Eroberung von Mexiko" von Antonin Artaud.
- Videotrailer (Vimeo)
- Projektblog (Blogspot)
- Projektbeschreibung im Veranstaltungsarchiv des Goethe Instituts
MEDIALE SKULPTUR, MODELL, SEMI-TRANSPARENT, STIMME, TEXT
Projektion 1675 (Schöppingen 2009)
Mediale Skulptur von Tobias Rosenberger (Stereo-Tonspur + Guckkasten)
16-minütiges Hörspiel, basiert auf dem Text "Drole de Pensée" (Leibniz, 1675)
Mixed Media (Holz, CCFL, Led, Modelliermasse, Dekonstruierter Tft, Microcontroller, Computer)
Sounddesign / Dramaturgische Beratung: René Rothert
Stimme: Malte Scholz
Zeichnungen: Anna Peschke
- Bildergalerie (Picasa)
- PDF mit weiteren Informationen
MEDIALE SKULPTUR, MODELL, SEMI-TRANSPARENT, STIMME, TEXT
Herakles 2 / Die Hydra (Giessen 2008)
Texttheater nach Heiner Müller, 35 Minuten: mit Tobias Rosenberger (Regie), Ana Berkenhoff (Performer), René Rothert (Gesang, Gitarre);
Auch als dritter Teil von "3 x Müller" (1h15m): Regie: Behrendt / Klüsener (1), Ullerup-Schmidt (2), Rosenberger (3); Performer: Ana Berkenhoff (1-3)
...in dem weißen Schweigen, das den Beginn der Endrunde ankündigte, lernte er den immer andern Bauplan der Maschine lesen, die er war aufhörte zu sein anders wieder war mit jedem Blick Griff Schritt, und daß er ihn dachte änderte schrieb mit der Handschrift seiner Arbeiten und Tode. (Heiner Müller)
- Audioaufnahme Beginn Herakles 2 (MP3)
- 3 x Müller beim Koerber Studio Junge Regie 2009
HEINER MÜLLER, STIMME, THEATER
Cold Lights (Frankfurt 2008)
Installation von Maximilian Haas, René Liebert und Tobias Rosenberger
Mixed Media (Podesterie, Holz, 12 Tft-Displays, 24 Mini-Lautsprecher, Maus, 4 Skorpione, Leuchtbakterien, Chemoluminescente Flüssigkeiten, 2 Kameras, Sensoren, Motoren, 7 PC, 2 Audio-Interfaces, usb-dmx-interface + 2 Arduino-Microcontroller). Maße: ca. 6m30 (L) x 4m50 (B) x 3m30 (H)
Die audiovisuelle Installation Cold Lights konfrontiert die Pragmatik des naturwissenschaftlichen Blicks auf das observierte Objekt mit der „weitschweifigen“ Wahrnehmung eines Kunstwerks.
- Videotrailer (Vimeo)
- PDF mit weiteren Informationen
BIOLUMINESZENZ, CODE, INSTALLATION, SEMI-TRANSPARENT
Sana'a - City of Lights (Jemen 2007)
Installation von René Liebert und Tobias Rosenberger (Sound: Matthias Mohr)
Auf Einladung der dt. und frz. Botschaft in Sana'a/Jemen ("The German-French Cultural Project 2007), unter der Schirmherrschaft des Kulturministers des Jemen und des Bürgermeisters von Sana'a
Ramadan 2007 (21.09.2007 - 03.10.2007, 22.00 - 24.00)
- Projektblog (Blogspot)
- Videokanal (Youtube)
- Bildergalerie (Flickr)
LICHTINSTALLATION, ÖFFENTLICHER RAUM, ORTSSPEZIFISCH, VIDEO
Breathing City (Frankreich, Spanien 2007 / 2008)
4-Kanal Videoinstallation (Pal, 720x576) von Tobias Rosenberger, 7min40 (Loop)
Musik: Elad Shniderman
Breathing City ist eine Video- und Soundinstallation. Auf vier Bildschirmen ist ein achtminütiger Rundumblick auf städtische Umgebung zu sehen, eingefangen von computerkontrollierten Überwachungskameras, begeleitet von einer musikalischen Komposition für vier atmende Stimmen. Die roboterartigen Kamerabewegungen bilden einen Kontrast zur menschlichen Bewegung, das Bewegte zum Unbewegten, das Stadtleben und die lebende Stadt.
- Videotrailer (Vimeo)
- Kurzbeschreibung im Veranstaltungsarchiv Goethe Institut Barcelona
CODE, ÖFFENTLICHER RAUM, PTZ-KAMERA, VIDEOINSTALLATION
Studierzimmer / Nachts (Giessen 2007)
Generatives Theater nach dem Text "Sizilischer Brief an den Mann im Mond" von Ernst Jünger, 400 Minuten,
Theater von Tobias Rosenberger (Regie) Lars Brückmann (Performer), Christian Flierl (Dramaturgie, Licht) und Gilles Aubry (Musik)
Generative Algorithmen analysieren, verwalten und steuern Ton (8-Kanal), Licht (50-Dmx Kanäle), Video, Tischtennisballmaschine, Herdplatte, Sensoren und Kamera sowie Performer und Text. Studierzimmer/Nachts schafft sich sein eigenes System, welches gänzlich ohne menschliche Steuerung von Außen auskommt: Der Darsteller bekommt einerseits über in das Bühnenbild integrierte Interfaces eine gewisse Einflussnahme auf die Parameter der Technik, welche andererseits wiederum rückwirkend Konsequenzen auf seine Bühnenhandlungen und den gesprochenen Text haben.
CODE, ERNST JÜNGER, STIMME, TEXT, THEATER
Der Mann mit dem Tornister (Offenbach 2006)
Theaterstück für distanzierte Zuschauer (oberster Rang) nach Texten von Ernst Jünger, Heiner Müller und Roth Rosenmohr
Regie / Sound / Text: Roth Rosenmohr (Matthias Mohr, Tobias Rosenberger, René Rothert)
mit: Ana Franziska Berkenhoff , Tammo Messow, Leila Barchi, Aline Benecke, Anne Kowalsky, Christian Händel, Jessica Richards, Malte Scholz, Maria Guggenbichler, Ragna Dübbelde
Capitol Offenbach (Festival Junger Talente)
- Videotrailer (Vimeo)
ERNST JÜNGER, HEINER MÜLLER, STIMME, TEXT, THEATER
Bypass (Frankfurt 2006)
Installation(en) von Stefan Hölscher, Marc Jungreithmeier, Matthias Meppelink, Matthias Mohr, Tobias Rosenberger, Roland Siegwald, Lucie Tuma
Ein Tunnelblick als Sichtfilter auf eine Szene am Fluss. Das Mainufer bei Nacht in einem anderen Licht für alle, die einen kurzen Moment lang unter der Alten Brücke verweilen wollen. Davor ist dahinter. Schöne Aussichten stadtauswärts.
"Bypass" ist eine Arbeit von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus Liebig Universität Gießen, die unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels im Wintersemester 2005 diesen Beitrag zur Luminale entwickelt haben. Mit freundlicher Unterstützung der Satis & fy AG, Deutschland.
- Bildergalerie Transform Magazine
LICHTINSTALLATION, ÖFF. RAUM, ORTSSPEZIFISCH, SEMI-TRANSPARENT
Esquisse (Darmstadt 2006)
Soloprogramm Posaune Uwe Dierksen
Szenische Einrichtung "Esquisse" (Komposition: Johannes Maria Staudt):
Matthias Mohr + Tobias Rosenberger
Ein Posaunist (Uwe Dierksen, Ensemble Modern) in der Enge einer Tonkabine. Deren Aussenwände werden zur medialen Fassade. Kleine Überwachungskameras (angebracht unter anderem an dem Zug der Posaune) übersetzen die mechanische Dynamik des Spiels ins Visuelle.
Konzert im Rahmen der Internationalen Musiktage Darmstadt, Centralstation
- Videotrailer (Vimeo)
SZENISCHES KONZERT, VIDEO
Tierkreis (Giessen 2005)
Audiovisuelle Installation nach Musik von Karlheinz Stockhausen
in Kollaboration mit René Rothert
Mehrkanalvideoprojektionen auf Eisensiebe aus der Tonverarbeitung
im Rahmen der Theatermaschine Giessen, TIL
SEMI-TRANSPARENT, SZENISCHES KONZERT, VIDEOINSTALLATION
Antigone (Offenbach 2003)
Regie: Tobias Rosenberger;
Raum: Kriss Merken; Sound: Simon Schäfer; Licht: Christian Flierl
Performer: Sijia Liu, Zhiqi Xie, Tian Xia, Feifei Li, Haijie Hu, Weian Xiang
"Ich habe China gewählt, weil ich aus der indo-europäischen Welt und den historischen Bezügen herauskommen wollte; gleichzeitig brauchte ich ein ebenso klar formuliertes und kommentiertes Denken wie das griechische: [...] Es ging mir darum, ins Spiel zu bringen, was Foucault zu Beginn der Ordnung der Dinge eine „Heterotopie“ nennt [...] Daher hat mein Umweg über China nichts mit Sehnsucht nach Exotik zu tun, es ist mehr eine Frage der Methode. Die Methode, das Denken den Ort wechseln zu lassen, um andere Arten der Intelligibilität zu berücksichtigen, um durch einen Umkehreffekt die Ausgangsbedingungen der europäischen Vernunft zu hinterfragen." (F. Jullien)
CHINA, ORTSSPEZIFISCH, STIMME, THEATER